Skyrace 2021Auch dieses Jahr lädt Saalbach wieder zum Trail und Skyrace. Man kann aus 5 verschiedenen Strecken aussuchen, den 13 Summit Sky Marathon, den 6 Summit Sky HM, Soultrail, Vertikal Extrem und den Triple Vertikal Extrem.

Bewaffnet mit meinen zwei Brüdern, die sich um den 6 Summit Sky HM (20km/2200hm) kümmern, kämpfe ich gegen die Schwerkraft auf der Triple Vertikal Extrem (9,9km/3000hm).

Mein Format ist so einfach wie kompliziert. Von der Schattberg X-press Talstation im Zentrum von Saalbach auf die Bergstation. Also 3,3km und 1000hm, anschließend mit der Gondel runter, und den Spaß noch 2-mal. Es zählt nur die Nettozeit von unten bis oben, die Pausen dazwischen werden nicht gerechnet.

 

 

Pünktlich um 9:00 starten die drei Rennen (6 Summit Sky HM, Vertikal Extrem, Triple Vertikal Extrem) gleichzeitig auf den extrem steilen Schattberg. Es geht gleich richtig knackig los und so teilt sich das Feld relativ schnell auf, wobei es  bei den ersten zwei Übergängen des Kuhzaunes noch etwas staut. Mit Stecken bewaffnet komme ich ganz gut in Bewegung und setze mich in der Gruppe zwischen Platz 5 und 10 an die Führungsposition. Ich kann das Tempo gut halten und schaffe die erste Runde in etwas über 50 Minuten, was beim Vertikal Extrem Platz 6 bedeutet hätte, jedoch muss ich die Piste ja noch 2-mal bewältigen.

Nach einer kleinen Erholung mit Essen und Trinken starte ich die zweite Runde. Die Zeit vergeht wie im Flug und ohne besondere Schwierigkeiten ist die Bergstation nach weiteren etwa 56min geschafft.

Beim Start der dritten Runde werden die Strapazen des bereits Erledigten langsam sichtbar, aber mit dem Wissen, dass es das letzte Mal ist schöpft man frische Energie und so geht es wieder flott los. Die Beine sind noch gut, jedoch hat man immer im Hinterkopf das ein Krampf in der oft 30% starke Steigung gleich zu einen sehr großen Problem werden kann.

Kurz nach der Mittelstation bricht mir dann ein Stecken, was zur Folge hat, dass ich wie ein Kanufahrer die letzten zwei steilen Bergstücken bezwingen muss.

Endlich am Ziel angekommen kommt mir Martin Eisenknapp von der Time2win Zeitrechnung schon entgegen und überreicht mir ein Hopfen Elektrolyt Getränk 😉. Danke nochmals dafür!

Die Nettobergaufzeit bleibt bei 2:43:38h stehen was eine Durchschnitt von 54min/1000hm macht.

Damit bin ich sehr zufrieden, nur hat es leider um 22 Sekunden nicht für Platz 3 gereicht, und so gehe ich mit der „Blechernen“ leer aus.

Meine zwei Brüder finishen den 6 Summit Sky HM souverän, und sind bereit für den Dachstein Torlauf in zwei Wochen.

Fazit: Super Veranstaltung, schöne Gegend, einzigartiges Laufformat.

Rock on

David Kapsamer