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Matthias konnte nach
2015 auch 2016 dem Ruf der Vulkane auf der Insel La Palma nicht wiederstehen
und somit stand er am 07.05. um 06:00 Uhr mit knapp 1600 „Kriegern“ die
allesamt mit Rucksack, Trailstöcken, Stirnlampe und dem Gelände entsprechenden
Schuhen „bewaffnet“ waren am Start, um erneut in die Schlacht gegen 74,3 km und
4350 hm zu ziehen. Nicht der Sieg, sondern das Überleben stand dabei im
Vordergrund! ;-)
 Abermals
mit dabei meine Sonja, die wie letztes Jahr mit der Österreichfahne im Bereich des Zieleinlaufes auf mich wartete und mir dadurch in den schwierigen Phasen des Rennens die nötige mentale Unterstützung gab! Vielen Dank dafür! Ohne dich wäre das alles nicht möglich!allesamt mit Rucksack, Trailstöcken, Stirnlampe und dem Gelände entsprechenden Schuhen „bewaffnet“ waren am Start, um erneut in die Schlacht gegen 74,3 km und 4350 hm zu ziehen. Nicht der Sieg, sondern das Überleben stand dabei im Vordergrund! ;-)

Auch Thomas stellte sich abermals der Herausforderung TRANSVULCANIA. Aber für Thomas ist das schon fast Routine, war es doch bereits seine FÜNFTE Teilnahme bei diesem erstklassigen Ultratrail! Zudem wahren dann noch Sandra und Andreas mit von der Partie, die sich ebenso dem „Ruf der Vulkane“ nicht wiedersetzten konnten, also auch „Wiederholungstäter“!

 

 

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Die Strecke blieb gegenüber zum Vorjahr fast ident (Bericht Vorjahr), es wurde nur eine zusätzliche Labe installiert um den enormen Flüssigkeits- und Energieverlust der Läufer gerecht werden zu können. Kleiner Nachteil, zwei Kilometer mehr Wegstrecke! Aber das sollte einen Ultraläufer keine Sorgenfalten sondern ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern. 
Wie letztes Jahr stellte der Start Thomas und mich auf eine Geduldsprobe, da ein Überholen auf den ersten sechs Kilometer mit knackigen 600 hm kaum möglich ist, wenn noch dazu neben dem eigentlichen Trail der Sand knöcheltief ist! Also hieß es Ruhe bewahren und irgendwie einen passenden Rhythmus zu finden. Zeit zum Überholen sollten wir an diesem Tag noch zu genüge haben. So war es dann auch. Thomas und ich konnten bis zum Ziel in Los Llanos an die 1200 Mitstreiter überholen, wobei ich Thomas bei der Labe in El Reventon (KM 31) etwas angeschlagen zurücklassen musste. Gott sei Dank hat er durch die hervorragende Verpflegung wieder zu seiner alten Stärke gefunden und nicht zu viel Zeit liegen lassen müssen. Eine Schrecksekunde hatte wir allerdings schon bei KM 20, wo ich durch eine Unachtsamkeit schwer zu Boden ging und mir heftig den Ellenbogen und die Hüfte abschürfte. Aber die Devise an diesem Tag lautete, Trail or Die! Somit ging es nach kurzem Check (Körper und Ausrüstung) rasant weiter.
Das Wetter spielte uns an diesem Tag auch in die Karten. Es war unter 1600 Meter bedeckt und oberhalb wolkenfrei aber ziemlich kühl, also perfekt! „Less Cloud. More Sky“ so der Leitspruch der SKYRUNNER® World Series! Wie recht sie doch haben! 

Zu schaffen machte mir an diesem Tag eigentlich nur die Höhenluft. Man bewegt sich rund 20 km der Strecke auf über 2000 Meter, was uns „Flachländer“ doch dann schon etwas schlauchen kann.
Der Zieleinlauf gestaltete sich ähnlich wie im Vorjahr. Sonja in den Menschenmassen erspähen, Tränen unterdrücken oder nicht (?!), Kuss, Österreichfahne in die Hand und mit einer Gänsehaut über den gelben Teppich zwischen tausenden Menschen hindurch ins Ziel! Unglaublich, man kann es nicht in Worte fassen!! Ein 10h48min harter „Kampf“ kann dabei ganz schnell vergessen sein!

 

Gratulieren möchte ich noch Thomas, Sandra und Andreas die allesamt gesund und munter das Ziel erreichen konnten und somit einer ausgiebigen after Run Party nichts mehr im Weg stand!
ULTRAtrailige Grüße,

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Matthias