Von langer Hand geplant und von den Teilnehmern schon herbeigesehnt, wurden auch heuer wieder die SKDO – Schitourentage veranstaltet.
Wie schon 2019 ging es wieder in die benachbarte Steiermark. Dieses Mal ins wunderbare Gesäuse mit Stützpunkt in Johnsbach beim Kölblwirt.
Nachdem Wetter und die Verhältnisse es erlaubten, konnte am Freitag das geplante Ziel, der Tamischbachturm (2035m) in Angriff genommen werden. So begaben sich die 9 Männer von Gstatterboden ausgehend auf den Weg auf den „Tamischen“, wie den Gipfel die Einheimischen liebevoll nennen. Am Weg dorthin, wurde auf der Terrasse der Ennstaler Hütte (1543m) ausgiebig gelabt.
Bei nunmehr zarten Plusgraden, wenig Wind und strahlendem Sonnenstein ging es anschließend weiter auf den Gipfel, welcher nach ~ 3,5 Stunden erreicht wurde. Die Abfahrt erfolgte über die breite Südrinne (Pulver) hinunter in den Wald. Dort durch einen steilen Durchschlupf, immer der Schimarkierung
(orange/blau) folgend, hinunter zur Niederscheibenalm. Auf der Forststraße dann zurück hinunter zur B146.
Schitechnische Schwierigkeit: II – III
Höhenmeter: 1665
Resümee: TOP – Tour inmitten des Nationalparks Gesäuse mit toller Aussicht.
Den Abend ließen wir bei einem köstlichen Menü und ein paar Kaltgetränken ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es erneut bei heiterem und mildem Wetter auf Tour. Quasi fast vor der Haustüre beim Gscheidegger, starteten wir rauf auf den Leobner (2036m). In angenehmer Steigung ging es zuerst auf der Forststraße, vorbei an der Grössingeralm, etwas steiler den Sautrog hindurch, bis hinauf zum Leobner Törl. Tolles Schigelände. Von dort bekommt man dann eine gute Übersicht über den weiteren Gipfelanstieg und die gut fahrbare Ostflanke.
Nach ~ 2,5 Stunden hatten dann alle den Gipfel erreicht.
Die Abfahrt erfolgte dann in nordwestlicher Richtung in die sogenannte Ploden.
Puiva. Eine Pause gab es dann bei der Brandtner Alm.
Den Wiederaufstieg auf das Blaseneck (1969m) machten dann nicht mehr alle Herren mit. Dürfte eventuell mit der Abendwertung etwas zu tun gehabt haben.
Schitechnische Schwierigkeit: II – III
Höhenmeter: 1019 bzw. 1579, je nach Ausprägung.
Resümee: Wieder TOP – Tour!
Wieder „erholt“ durch die Abfahrt, stattete eine kleine Delegation der Finsterbergeralm (1045m) vom örtlichen Schilift aus, einen Besuch ab.
Schitechnische Schwierigkeit: I
Höhenmeter: ~ 200
Im Anschluss analysierten wir die Tour(en) bei einem Spritzer/Bier bei Lois und Kapsi.
Schließlich wurden wir wieder mit Köstlichkeiten aus der Gastwirtschaft verwöhnt. Ein paar Gläschen „Takamaka“ waren auch dabei ;-)
Für den 3. Tag wäre eigentlich die Gsuchmauer geplant gewesen. Aber die Schneequalität in Exposition Süd hat schon deutlich nachgelassen. Auch die Kräfte der Jungs schwanden schon etwas. Hatte da der „Takamaka“ die Hände im Spiel? Wer weiß das schon.
Also wurde spontan entschlossen, als letzte Tour einen alten Bekannten zu machen, nämlich den Langgangkogel (1778m) von der Kaiserau bei Admont aus.
Wieder Sonne, wieder Pulver bei der Abfahrt, was will man mehr.
Nur die Oberst – Klinke Hütte hatte wegen fehlendem Pächter geschlossen.
So ließen wir 3 schöne Tage in der Kaiserau bei der Sportalm ausklingen!
Schitechnische Schwierigkeit: II
Höhenmeter: 715
Resümee: Schöne Rundtour mit coolen Wechten im Gipfelbereich (ganzer Kamm).
Mit von der Partie: Lois P., Robert O., Robert W., Kapsi, Mario, Horst, Franz, Übi und Roman.
Schi geil!